Wir arbeiten seit über 30 Jahren mit KMU und für KMU: in der Informatik, im Personalwesen, in der Buchhaltung und in der Revision. In dieser Zeit sind wir immer wieder auf dasselbe Problem gestossen.
Die Software, die man sich leisten konnte, war eng. Für das Wesentliche hat sie gereicht. Sobald man aber mehr wollte, etwa eine saubere Lohnabrechnung, Zeiterfassung, Dokumente, die man wiederfindet, oder eine Offerte, die ohne Abtippen zur Rechnung wird, ging es los. Dann kam ein Zusatzmodul, eine Schnittstelle, ein Beratertag, ein zweiter Vertrag. Am Ende zahlte man ein Vielfaches des Preises, mit dem man angelockt worden war. Ein paar Franken pro Lohnabrechnung klingen harmlos. Mal die Mitarbeitenden, mal zwölf Monate, und plötzlich steht da eine Summe, die am Anfang niemand gesehen hat.
Die andere Seite gab es auch: Systeme, die wirklich alles können. Sie sind für Konzerne gebaut und kosten entsprechend. Für einen Betrieb mit 150 Mitarbeitenden kommen im ersten Jahr schnell Zehntausende Franken zusammen, bevor überhaupt ein Lohn abgerechnet ist.
Wir haben lange gesucht und nichts Gleichwertiges gefunden. Entweder war es günstig und unvollständig oder vollständig und unbezahlbar. Ehrlich gesagt finden wir das traurig. Hunderttausende Schweizer KMU tragen dieses Land, und die guten Werkzeuge bleiben denen vorbehalten, die die grössten Budgets haben. Jahrelang hat das niemand geändert, weil sich mit Aufpreisen mehr verdienen lässt als mit fairen Preisen.
Wir wollen das ändern.